| Die Veranstaltungen der neunzehnten Saison / JanuarJuni 2012 |
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Samstag / 4.
Februar / 20.00 Uhr
füenf: Phase 6
Sie sind schon seit vielen Jahren im Geschäft und trotzdem kein bisschen leise. Die füenf (sprich: 5) Jungs aus Baden-Württemberg sprengen mit eigenen, aberwitzigen Songs und rotzfrechen Coverversionen kompromisslos alle Regeln gängiger A-Cappella-Bands.
Die
altersweisen füenf haben jedem, der hören will, was zu
sagen und schrecken auch nicht davor zurück, dies zu tun. Sie
sind böser geworden, biedern sich nicht an und wollen ihr Publikum
in der Wirklichkeit abholen.

In ihrer schrillen Bühnenshow beweisen die füenf neben
den neuen Songs einmal mehr ihr Händchen für respektlose
Deformierung und Verwurstung von bekanntem Songmaterial. Dabei greifen
sie in ihren Songs sowohl aktuell Brisantes auf als auch ewig schwelende
Gefühlszustände, skurrile Vorstellungen und Nonsens zur
Krisenbewältigung. So widmen sie sich unter anderem deutscher
Gründlichkeit und deutschem Kontrollwahn, Kopfkino, Dauergrinsern,
Kuschelrock und ähnlich neurotischen Themen, die erfrischend
weit weg vom Mainstream führen.
Diese füenf versuchen nicht krampfhaft gechillt zu sein und
dabei gleichzeitig verdammt stylisch aufzutreten. Sie sind es.
VVK 16,50 €, AK 18 €, erm. 50 % /
Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass
ab 19.00 Uhr
Es gibt keine Plätze an Tischen mehr!

Mittwoch /
8. Februar / 10.00 Uhr
Moussong Theater mit Figuren: Die Geschichte von der kaputten
Uhr (für Kinder ab 3 Jahren)
Eine geschlossene Veranstaltung für Kindergärten
Nicht nur in der Region ist das Moussong Theater aus Thannhausen bekannt und beliebt. In unserer Best-of-Saison zeigt das Figurentheater eine kindgerechte Geschichte zum Umgang mit der Zeit für Kindergartenkinder.

In einer staubigen Kammer tickt, schon fast vergessen, eine kleine Uhr. In ihr befindet sich die gemütliche Wohnstube des Uhrmanns, der dort ein beschauliches Leben führt. Seine Ruhe findet jedoch ein jähes Ende, als die Uhr plötzlich kaputt geht. Er ist völlig ratlos, wie er das gute Stück wieder in Gang setzen kann. Sein Hausfreund, die Motte, ist ihm bei der Lösung des Problems auch keine große Hilfe, denn sie denkt ständig nur an Fressen, Fressen, Fressen?! Vielleicht liegt darin ja die Lösung: Ob der Zeitmesser einfach Hunger hat und gefüttert werden muss? Etwa mit Zeit?
„Die Geschichte von der kaputten Uhr“ umkreist auf einfache, verspielte und sehr humorvolle Weise das Thema Zeit. Gespielt wird mit Tischfiguren in einem anheimelnden Bühnenbild. Eine unterhaltsame Theaterstunde für alle Kindergartenkinder.
Gruppenpreis nach Absprache / Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sandra Parada im Kulturreferat unter Telefon 08221 369852 oder per E-Mail an parada@zehntstadel-leipheim.de.

Freitag / 24. Februar / 20.00 Uhr
Saxofourte & Duo Luis Borda und Roman Bunka
Mit diesem exklusiven Konzert bringen wir zwei unserer Best-of-Favoriten zusammen: Luis Borda, argentinische Gitarren-Tango-Koryphäe und das Saxofon-Quartett Saxofourte, das seit Jahren in allen möglichen Genres überzeugt.
  
Der argentinische Gitarrist und Komponist Luis Borda, der seit seinem 15. Lebensjahr auf der Bühne steht, ist heute einer der weltweit bekanntesten Tangokomponisten und -interpreten. Seine Musik hat dem modernen Tango ganz neue Impulse gegeben und ihn als konzertanten Musikstil weiterentwickelt.
Seit langem sind die Kompositionen von Luis Borda ein fester Bestandteil im Repertoire von Saxofourte. Für „Tango Affairs“, die neue CD des deutschen Saxofon-Quartetts, schrieb Borda dem Ensemble sogar extra einen Quartetttango auf den Leib. Exklusiv im Zehntstadel findet nun die erste Begegnung der Saxofonisten mit dem Komponisten live auf der Konzertbühne statt.
In einem ersten Teil präsentieren sich Saxofourte Thomas Sälzle, Christoph Heeg, Simon Hanrath und Daniela Wahler und das Duo Luis Borda und Roman Bunka er spielt die arabische Oud jeweils alleine mit ihren jeweiligen Tangoprogrammen.
Höhepunkt des Abends wird aber sicherlich der zweite Teil, wenn die beiden Ensembles mit verschiedenen Saxofonen, Konzertgitarre, E-Gitarre und Oud auf der Bühne aufeinandertreffen, um gemeinsam die Musik von Luis Borda und Astor Piazzolla zu interpretieren.
VVK 19,80 €, AK 21 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 2) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Sonntag / 4. März / 19.00 Uhr
Grupo Sal präsentiert Cuarteto Latino: Panamericana
Vier Musiker der bekanntesten deutschen Latino-Band Grupo Sal werfen mit ihrem Programm „Panamericana“ einen intimen, kenntnisreichen Blick in die musikalischen Werkstätten eines ganzen Kontinents.

Auf einer Reise durch Lateinamerika durchstreift das Cuarteto Latino Städte und Landschaften, Tradition und Gegenwart: costa und sierra, selva und pampa, llanos und favelas. Mal spielen sie einen Son, mal einen Tango oder eine Milonga, mal einen Bossa oder einen Bolero, mal einen Merengue oder eine Salsa. Mal eher indianisch, mal eher europäisch, mal afrokaribisch, aber immer ist es: Musik aus Lateinamerika.
Drei Stimmen, mehrere Gitarren jede Menge Perkussionsinstrumente (Aníbal Civilotti, Fernando Dias Costa und Alejandro de Nardi) sowie eine Flöte (Cesar Villafañe) bringen dem Publikum die Vielfalt der Stimmungen, Melodien und Rhythmen eines musikalisch brodelnden Kontinents nahe. Es darf auch getanzt werden.
Zu den Stücken liefern die Musiker Einblicke in die historischen und musikalischen Zusammenhänge. Dabei erfährt das Publikum vieles über die Inhalte, Entstehung und Bedeutung der Lieder. Wichtige Textpassagen werden übersetzt, Traditionen und Entwicklungen der verschiedenen musikalischen Stilrichtungen erläutert. Neben einer berauschenden musikalischen Reise bietet das Programm Panamericana damit auch Hintergründe einer Musikkultur, die die Welt immer wieder neu begeistert.
VVK 16,50 €, AK 18,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 18.00 Uhr

Freitag / 9. März / 20.00 Uhr
HISS: Quetschen-Ska & Balkan-Blues
Die fünf Teufelskerle sind zurück! Mit ihrer eigenwilligen Mixtur aus Volksmusik und Rock `n` Roll, ihrem Maschinenpark rund um Deutschlands schärfstes Akkordeon, einer hammerharten Komik und einer gesunden Portion Weltschmerz ist diese ungewöhnliche Rockband gewiss das Verrückteste, was der Süden in Sachen deutsches Liedgut derzeit zu bieten hat.

Fünf Männer, durch Abenteuer und Gefahren gestählt, singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische Rhythmen von nah und fern.
HISS‘ kühne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.
1995 aus der schwäbischen Band Erich und das Polk entstanden, bringt HISS mit Akkordeon, Mundharmonika, Gitarren, Mandoline, Bass, Schlagzeug und natürlich ganz viel Gesang eine grandiose Mixtur aus volksmusikalischen Wurzeln aller Art mit Rock’n’Roll auf die Bühne und in die Ohren.
VVK 16,50 €, AK 18,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Samstag / 10. März / 15.00 Uhr
Marko Simsa: Nachtmusik und Zauberflöte Mozart für Kinder (ab 5 Jahren)
Violoncello: Nora Samandjiev / Gitarre: Alfredo Garcia-Navas / Erzähler: Marko Simsa
Bei den TastenTagen 2009 erzählte Marko Simsa den jüngsten Besuchern alles über die die schwarz-weißen Tasten. Jetzt ist der Wiener mit einem Komponisten im Zehntstadel zurück, den wohl alle Kinder kennen: Marko Simsa präsentiert ein humorvolles Konzert zum Mitsingen und Mittanzen rund um Wolfgang Amadeus Mozart.

Das renommierte Klassik-Magazin Fono Forum bezeichnete ihn im Jahr 2005 als König der Kinderkonzerte, Eltern sind begeistert von der Leichtigkeit mit der er ihren Sprösslingen die Liebe zur Musik nahebringt und der Nachwuchs liebt diesen großen, sympathischen Jungen ganz einfach für seine fröhlich-temperamentvolle Bühnenpräsenz. Der Wiener Schauspieler und Regisseur Marko Simsa, der seit bald 30 Jahren Kinderkonzerte, Bücher und CDs am laufenden Band produziert, ist ein Künstler, den man einfach mögen muss, begibt er sich doch immer auf Augenhöhe seines jungen Publikums.
Ein Dauerbrenner in all den Jahren ist „Nachtmusik und Zauberflöte Mozart für Kinder“. Kein Wunder, denn in diesem Konzert kann man so einiges erleben, was man sonst in Konzertsälen nie erlebt: Da müssen die Zuhörer mal als Pferde bei einer wilden Kutschfahrt wie zu Mozarts Zeiten herhalten, mal beobachten sie den kleinen Mozart und seine Schwester Nannerl mit verbundenen Augen am Kaiserhof, sehen einen sehr feierlichen Tanz zum Menuett aus Don Giovanni, und einige junge Musikfreunde dürfen sich sogar als Dirigenten probieren.
VVK Kat. I 11 €, Kat. II 8,80 €, AK Kat. I 12,00 €, Kat. II 10,00 €, keine Ermäßigung / Reihenbestuhlung und Matten (Mattenplätze nur für Kinder, es gelten die Preise der Kat. II) / Kasse ab 14.00 Uhr, Einlass ab 14.45 Uhr

Sonntag / 11. März / 20.00 Uhr
Leipheimer Barock-Ensemble: 53. Stunde der Kammermusik
Das dem zehnjährigen Jubiläum des Zehntstadels vorgegebene Motto „The Best of“ gibt dem Barock-Ensemble die Möglichkeit, zwei erfolgreiche Werke noch einmal aufzuführen.

Das „Violinkonzert in A-moll“ von Johann Sebastian Bach entstand in den Jahren als der Komponist Hofkappellmeister beim Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen war. Allerdings kann das Werk das Vorbild Vivaldis nicht verleugnen. Die thematischen Wechselbeziehungen zwischen den Solopartien und den orchestralen Titeln, die bei dem Italiener noch sehr locker sind, werden von Bach motivisch vereinheitlicht. Bereits zum fünften Mal konnte die Wienerin Christine Schwarzinger als Sologeigerin für dieses Konzert gewonnen werden. Für sie also auch ein kleines Jubiläum.
Als zweites Werk steht die berühmte „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel auf dem Programm. Das opulente Stück für Streicher, drei Trompeten, drei Hörner, drei Oboen und Pauken wurde anlässlich des Friedens von Aachen 1748 komponiert und am 27. April bei einem Feuerwerk im Londonder Green Park uraufgeführt. Die klangprächtige Komposition gilt als ein Höhepunkt des barocken Musikschaffens.
Veranstalter: Erich Broy, Leipheimer Barock-Ensemble
Kein Kartenvorverkauf / Eintritt frei, Spenden erwünscht / Reihenbestuhlung mit freier Platzwahl

Donnerstag / 22. März / 20.00 Uhr
Irish Spring 2012 Festival of Irish Music
Mit: Tulsk (Irish Folk Power), Emma O’Sullivan (All Ireland Dance Champion), The Henry Girls (Three Donegal Sisters), Fidil (Magic Irish Violins)
Gibt es noch irgendeinen Irish-Folk-Fan in der Region, dem das Prinzip des Irish Spring Festivals erst erklärt werden muss? Falls ja, ist das ganz schnell erledigt: Junge, hervorragende Künstler von der grünen Insel bringen einfach gute Musik und wunderbare Stimmung in den schwäbischen Vorfrühling.
Ob es in Leipheim überhaupt noch Frühling werden könnte, wenn nicht die zarten Gräser, die grünen Blätter und die scheuen Krokusse von irischen Melodien aus ihrem Winterversteck gesungen, gefiddelt, geflötet und getanzt würden? Wir wollen es nicht riskieren und holen auch im März 2012 das Irish Spring Festival in den Zehntstadel.
Kenner der Szene dürften sich dieses Mal ganz besonders auf einen Mann freuen Alan Doherty, Gründer von Gráda, ist wieder einmal mit von der Partie. Er wird seine Flöten-Künste in der eigens für das Festival zusammengestellten Gruppe Tulsk unter Beweis stellen. Außerdem gehören zur Tourneetruppe 2012: Tanz-Star Emma O´Sullivan, die drei unglaublichen Geiger von Fidil und das Gesangs-Trio Henry Girls.
Sie alle freuen sich schon ganz besonders darauf, nach ihren Einzel-Auftritten in einer gemeinsamen Session auf der Bühne zu stehen. Da steckt auch der schüchternste Krokus den Kopf aus der Erde, um zu sehen, was in Leipheim los ist
VVK 19,80 €, AK 21 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 2) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung durch die Volksbank-Raiffeisenbank Leipheim und das Hotel Gasthof Post

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Tulsk Irish Folk Power Zum ersten Mal wurde eine All-Star-Band speziell nur für das Festival gegründet: In Tulsk treffen Alan Doherty, der Herr der Ringe-Flötist sowie Enfant Terrible des Irish Folk, der vielseitige Sean Reagan, Sänger Alan Burke und Master of Bass Kelvin Busher aufeinander mit einem Ziel: Dieses Power Quartett will einen musikalischen Wirbelsturm entfesseln, schließlich gilt der mythische Ort Tulsk in Roscommon als Tor zur Unterwelt…

Emma O’Sullivan All Ireland Dance Champion Auch dieses Mal wird uns wieder ein Tanz-Star die Ehre geben: Emma O‘Sullivan, eine hoch dekorierte Meisterin des traditionellen Sean nós Tanz Stils. Sie wirbelt nicht nur über die Bühnenbretter, sondern sie schafft es ganz im Stile vergangener Tage ein Holzfass mit ihren Step-Schuhen zum Klingen zu bringen.

Fidil Magic Irish Violins Fidil das sind drei gestandene irische Männer mit nichts als ihren Geigen, auf denen sie so farbenreich, virtuos und begeisternd spielen, dass man kein weiteres Instrument vermisst. Mit großer Achtung für die musikalischen Ursprünge präsentieren sie irischen Sound für das 21. Jahrhundert.

Henry Girls Three Donegal Sisters Fans aller Stile und Richtungen werden gefangen sein vom Sound der Henry Girls. Ihre vokale Intensität ist geprägt vom rauen Klima des irischen Nordwestens, mit herrlichen Gesangsharmonien und malerischer Begleitung lassen sie aber auch immer wieder den Blick in die Ferne bis nach Amerika schweifen.

Donnerstag / 5. April / 20.00 Uhr
Zwiebelkuchen-Blues: Down Home Percolators
Wir geben es ja zu, der April ist nicht unbedingt der typische Zwiebelkuchen-Monat. Da aber in unserer Best-of-Saison ein Ausschnitt aus der Reihe Zwiebelkuchen-Blues nicht fehlen darf, haben wir entschieden: Gute Musik und gutes Essen schmecken das ganze Jahr über.

Bluesfreunde kommen bei den Down Home Percolators voll auf ihre Kosten. Sind doch Klaus Mojo Kilian und Bernd Snoopy Simon beides alte Hasen auf diesem Gebiet. So kann Mojo inzwischen auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung aus unzähligen Livegigs und Plattenaufnahmesessions zurückblicken und zählt heute zu den führenden Blues-Mundharmonika-Spielern in Deutschland. Auch Bernd Simon ist seit langer Zeit in Sachen Blues unterwegs, zu seinen gitarristischen Vorbildern gehören B. B. King, T-Bone Walker und Gatemouth Brown. Dabei ist er nicht nur ein exzellenter Elektrogitarrist, sondern beherrscht das akustische Fingerpicking ebenso beeindruckend. Im Duo die beiden Bluesbrothers spielen außerdem in der Matchbox Bluesband wollen sie keine vor Ehrfurcht erstarrte Traditonsbewahrung betreiben, sondern den traditionellen Blues frisch und mit viel Schwung neu interpretieren.
Echter Bluesgroove!
VVK 13,20 €, AK 15,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Freitag / 20. April / 20.00 Uhr
Das Blaue Einhorn: Ankunft im Paradies
Diese Band fasziniert, verzaubert, bannt, entflammt. Denn Das Blaue Einhorn ist alles zugleich: Klezmerband, Folkgruppe, Weltmusiker, Tango-Formation, Zigeunerkapelle!

Vier klassische Musiker mit einigen Jahren Straßenmusik-Erfahrung spielen Lieder, Chansons und städtische Folklore, die auf erstaunliche Art und Weise die Wucht der Straße mit der ausgefeilten Genauigkeit der Kammermusik vereint. Atemberaubende Virtuosität, satte Grooves und mitunter Schwindel erregendes Tempo in harmonischer Gemeinschaft mit zarten, filigran-präzisen, kammermusikalischen Klängen ergeben den unverwechselbaren Einhorn-Klang. Nach mehr als zwanzig Jahren musikalischer Reise denkt Das Blaue Einhorn in seinem neuen Programm ans Ankommen laut Titel sogar an eine „Ankunft im Paradies“. Doch dieses Paradies ist kein immerwährendes Idyll ewiger Glückseligkeit, sondern streckenweise ein sehr irdischer Ort, an dem die musikalischen Färbungen mal filigran und zart, mal explosiv und übermütig daherkommen. Tom Waits und Kurt Tucholsky können dort genauso aufeinander treffen wie Rio Reiser und Mikis Theodorakis.
VVK 16,50 €, AK 18,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Mittwoch / 25. April / 10.00 Uhr
Nimmerland Theaterproduktion: Der kleine Zahlenteufel
Ein Mathe-Musical von Thomas Lange und Maricel Wölk
Eine Veranstaltung für Grundschulen
„Für was brauche ich eigentlich Mathe und die ganzen Zahlen?“ Das hat sich sicherlich schon so mancher Schüler gefragt. Dem kleinen Zahlenteufel ging es genau so doch dann merkt er, dass ein Alltag ohne Zahlen kaum möglich ist.

Zacharias Zahlenteufel kommt in die Schule. Er will die Kinder ausbilden, zur Unterstützung in seinem Kampf gegen das größte Übel auf der Welt: Zahlen. Davon erfährt auch der „große G“ und schlägt Zacharias eine Wette vor: Drei Aufgaben muss er lösen, Aufgaben aus dem alltäglichen Leben, nur Zahlen darf er dabei nicht verwenden. Gelingt es ihm, wird der „große G“ alle Zahlen für immer abschaffen. Doch sollte er scheitern, so muss der kleine Zahlenteufel die Menschen mit seinen hinterhältigen Streichen in Frieden lassen.
„Der kleine Zahlenteufel“ ist ein Theaterstück mit Musik über Sinn und Unsinn der Mathematik. Dabei wir mithilfe einer teuflischen Wette auf unterhaltsame Weise gezeigt, wie tief die Mathematik im täglichen Leben verankert ist.
Gruppenpreis nach Absprache / Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sandra Parada im Kulturreferat unter Telefon 08221 369852 oder per E-Mail an parada@zehntstadel-leipheim.de.

Sonntag / 29. April / 19.00 Uhr
Philipp Scharri: Der Klügere gibt Nachhilfe
Wir sind der Meinung: Diesen genialen Wortakrobaten haben im letzten Herbst viel zu wenige Zuschauer gesehen. Deshalb holen wir den Gewinner des Thüringer Kleinkunstpreises 2011, des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg und der St. Ingberter Pfanne 2010 einfach noch einmal zurück nach Leipheim.

Er wirft mit Worten nur so um sich, beherrscht jede Feinheit der deutschen Sprache, verliert bei soviel Sprachwitz dennoch nie das Inhaltliche aus den Augen Philipp Scharri ist ein wahrer Meister des gesprochenen Wortes.
Nicht nur in Reimen und rhythmischer Versform, denn das könnte ja kein Mensch zwei Stunden am Stück aushalten. Philipp Scharri ist Kabarettist, Poetry Slammer und Performance Poet, weil das so schön schick klingt. Die einen sehen ihn in der Tradition von Wilhelm Busch nur mit mehr Zeitgeist-Esprit, andere überzeugt er mit fulminanter Sprachgewalt, feiner Ironie und beachtlicher thematischer Tiefe, die sein Werk weit über den Status des gereimten Klamauks erheben.
Doch der deutschsprachige Poetry-Slam-Champion 2009 spricht nicht nur, er schreibt auch: Philipp Scharri liest aus seinem druckfrischen, gleichnamigen Buch und demonstriert, wie viel kreatives Potential in der Sprache steckt. Eine Buchvorstellung der anderen Art mit viel Körpereinsatz und Spaß an der Sprache.
VVK 16,50 €, AK 18,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 18.00 Uhr

Freitag / 4. Mai / 20.00 Uhr
[em] Michael Wollny / Eva Kruse / Eric Schaefer
Über den Stellenwert der Jazz-Formation [em] ist sich die Presse absolut einig: Sie sprechen vom erfolgreichsten deutschen Beitrag zum Jazz seit rund 30 Jahren (Die Welt) oder bezeichnen [em] gar als aufregendstes Jazz-Trio der Welt (Die Zeit).

Ende März 2012 veröffentlicht das vielfach ausgezeichnete Trio seine neue CD, deren überraschende Stücke natürlich auch die Konzerte von Michael Wollny (Piano), Eva Kruse (Kontrabass) und Eric Schaefer (Schlagzeug) im Jahr 2012 prägen. Während sich das letzte Studioalbum „[em] III“ überwiegend mit Klang-Ästhetik beschäftigte, dreht sich nun (fast) alles um Rhythmus wie gewohnt mit atemberaubender Konsequenz. Geradlinige Beats und insistierende Stakkati ziehen unweigerlich in ihren Bann, gewaltige Dynamik vermittelt mehr denn je rockigen Biss. Klare Strukturen, komplexe Verzahnungen und atmosphärische Momente verdichten die Spannung. Weiterhin halten sich die drei gleichberechtigten Komponisten von Stereotypen fern, bewegen sich in einer eigenen Gedankenwelt aus juvenilem Esprit und intellektueller Tiefenschärfe.
VVK 16,50 €, AK 18,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Sonntag / 6. Mai / 19.00 Uhr
Jörg Maurer: Oberwasser
Hören Sie den Trommelwirbel? Oder zumindest einen Tusch? Den hat sich Jörg Maurer nämlich absolut verdient ist er doch der klare Sieger unserer Best-of-Zehntstadel-Abstimmung! Herzlichen Glückwunsch an den Münchner Kabarettisten, Buchautor, Theatermacher, Regisseur, Musiker…

Zweimal ist Jörg Maurer mit seinen Klavierkabarett-Programmen bereits im Zehntstadel aufgetreten. Und das Publikum holt ihn ein drittes Mal zurück nach Leipheim. Seit seinem letzten Besuch hat Jörg Maurer zu seinen vielen schon bekannten kreativen Begabungen noch eine weitere ans Licht geholt: Mit seinen Alpenkrimis rund um den nach Garmisch-Partenkirchen strafversetzten, schrulligen Hauptkommissar Jennerwein hat er sich weit über den Weißwurstäquator hinaus als Krimiautor etabliert.
Dass soviel Begabung nicht nur mit warmem Applaus belohnt wird, sollte sich von selbst verstehen. Neben dem Lob der Presse und vielen anderen Auszeichnungen im Lauf seiner Karriere, kann sich Jörg Maurer aktuell über den ErnstHoferichter-Preis 2012 freuen. Überzeugt hat er die Jury unter anderem mit satirischen Schmankerln, spektakulären Verrücktheiten, schrillem Personal und dem authentischen Lokalkolorit. Im Zehntstadel wird Jörg Maurer nicht nur aus seinem neuesten Krimi „Oberwasser“ lesen, sondern immer wieder Exkurse ins Kabarettistische wagen. Ein außergewöhnlicher Krimi-Kabarettabend!
VVK 16,50 €, AK 18,00 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 2) / Abendkasse und Einlass ab 18.00 Uhr

Donnerstag / 17. Mai / 20.00 Uhr
Etta Scollo: Cuoresenza
Bei ihrem Open-Air-Konzert im Juni 2003 sang sich die gebürtige Sizilianerin mit viel Gefühl, unglaublichem Charme und poetischer Musik in die Herzen des Leipheimer Publikums, im Mai 2012 kommt sie mit ihrem aktuellen Programm „Cuoresenza“ Herzohne zurück zu uns.

„Etta Scollo in Concert, das heißt Einmetersechzig kompakte Bühnenpräsenz. Und jeder Zentimeter Stimme pur, schwermütig und voll tiefer Verlassenheit, dynamisch und in mondäne Eleganz gehüllt, brüchig und in höchsten Kehlkopflagen explodierend und von unverschnörkelt geradlinigem Charakter.“ So lobte die Günzburger Zeitung im Jahr 2003 die italienische Sängerin. Da man diese wunderbare Stimme einfach selbst hören muss, wollen wir hier auch gar nicht weiter versuchen, Etta Scollo mit Worten zu beschreiben. Nur kurz noch zu ihrem aktuellen Programm: „Cuoresenza“ ist ein musikalischer Monolog über die Liebe in all ihren Facetten von Melancholie und Introvertiertheit zu Ironie und Sonnigem und besteht aus Stücken des italienischen Repertoires, mit Ausnahme eines vergnüglichen Wiener Liedes. Dieses handelt von einer Frau, die ihre gute Erziehung über Bord wirft und ihre Lüste ausleben möchte…
VVK 19,80 €, AK 21 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 1) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Freitag / 1. Juni / 20.00 Uhr
Axel Zwingenberger meets Lila Ammons
Den deutschen Boogie-Pianisten Axel Zwingenberger und die amerikanische Sängerin in einem gemeinsamen Konzert zu hören, ist ein Erlebnis, das noch lange nachwirkt und bei der Erinnerung daran, ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Zwingenberger und Ammons diese beiden Namen elektrisieren in der Boogie-Woogie- und Blues-Welt. Vor ein paar Jahren haben sich die die Sängerin Lila Ammons, Enkelin des großen Pianisten Albert Ammons, und der Pianist Axel Zwingenberger, sein legitimer musikalischer Nachfolger, zusammengefunden, um das Publikum mit einfühlsamen Blues und wilden Boogies anzurühren. Nicht das wohlbekannte Repertoire der üblichen Blues-Sessions interessiert die beiden, sondern Kleinode aus dem weiten Feld des frühen Blues, die heute im Nebel des Vergessens zu verschwinden drohen. Respektvoll kreieren sie eigene Interpretationen und präsentieren sie ohne Schnickschnack pur Piano & Vocals. Hier treffen sich zwei Solisten lustvoll zum gemeinsamen Konzert!
Der Zuhörer erlebt im Konzert Axel Zwingenberger solo am Piano wie gewohnt und Konzertteile mit Lilas Gesang im Stile der großen klassischen Bluessängerinnen.
VVK 19,80 €, AK 21 €, erm. 50 % / Varieté-Bestuhlung (Bestuhlungsplan 2) / Abendkasse und Einlass ab 19.00 Uhr

Sonntag / 3. Juni / 11.00 Uhr
Butterbrezel-Jazz im Schlosshof mit den Jazzcats
Auch in diesem Sommer laden wir die jazzenden Katzen wieder in den Schlosshof ein, um den Sonntagvormittag rundum schön werden zu lassen.

„Wann kommen die Jazzcats wieder?“ Diese Frage hören wir schon, wenn der Schlosshof noch in stiller Winterruhe liegt und kaum etwas darauf hindeutet, wie herrlich man einen warmen Sonntagvormittag im Schlosshof verleben kann. Aber: Diese Sonntage werden wiederkehren und mit ihnen unsere Butterbrezel-Jazz-All-Time-Favorites. Wie immer präsentiert die Formation rund um Joe Fessele ihr großes Repertoire an Latin-, Jazz- und Soulstandards. Und spätestens wenn der ungemein charmante, amerikanische Trompeter und Entertainer Michael E. D. Williams zu „What a wonderful world“ ansetzt, schmelzen die Herzen dahin und zwar nicht nur die der Damen.
VVK 7 €, AK 8 €, inkl. 1 Kaffee und 1 Butterbrezel, erm. 50 % / Kinder bis 5 Jahre frei (ohne Verzehr)
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Zehntstadel statt. / Kasse und Einlass ab 10.30 Uhr
Neu! Wie bei unseren anderen Veranstaltungen werden Plätze an nummerierten Tischen nach Saalplan verkauft.
(der Plan orientiert sich an Saalplan 1)
Weitere Butterbrezel-Jazz-Termine im Sommer 2012: 5. August, 2. September

Freitag / 29. Juni / 20.30 Uhr
Freiluft-Theater im Schlosshof: Bernd Lafrenz spielt Othello
frei nach William Shakespeare
Intrigen, Eifersucht, Fremdenhass, Mord und Selbstmord auf der Bühne und die Zuschauer werden nicht damit fertig, sich die Lachtränen aus den Augenwinkeln zu wischen…

Schwere Stoffe angenehm zu verpacken das ist eine Kunst, auf die sich nicht unbedingt viele Schauspieler und Regisseure verstehen. Einer dieser wenigen ist ohne Frage Bernd Lafrenz. Der gebürtige Bremer Schauspieler und Regisseur, der seit vielen Jahren die deutschen Theaterbühnen mit seinen Shakespeare-Bearbeitungen bereichert, greift dafür ganz tief in die Trickkiste: Mit faszinierender Bühnenpräsenz bedient er sich aus einem schier endlosen Fundus sprachlicher und mimischer Mittel.
Dieser närrische Schauspieler, der das samtene Heroldsgewand Ferdinands im Handumdrehen in Desdemonas Negligé verwandelt, zitiert an entscheidenden Stellen immer auch das Original. Und sollte dabei mal die passende Kulisse fehlen, greift der umtriebige Theatermann gerne auch mal auf das Publikum zurück. Shakespeare wie es nur ein Lafrenz kann.
VVK 19,80 €, AK 21 €, erm. 50 % / Reihenbestuhlung mit freier Platzwahl / Abendkasse und Einlass ab 19.30 Uhr
Keine Sitzplatzreservierung möglich / Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Zehntstadel statt. Ansagetext ab 18.00 Uhr
unter 08221 369850 / Karten im Vorverkauf nur nach Kapazität der Indoor-Räumlichkeiten

Samstag / 30. Juni / 20.30 Uhr
Klassik-Open-Air mit dem Christophorus Symphonie Orchester Stuttgart
Leitung: Patrick Strub, Solo-Hornist: Christian Lampert
Hector Berlioz: Römischer Karneval, op. 9 / Reinhold Glière: Konzert für Horn und Orchester, B-Dur, op. 91 / Giuseppe Verdi: Balletmusik aus der Oper Macbeth / Peter I. Tschaikowsky: Capriccio Italien, op. 45
In diesem Jahr sind wir uns sicher: Ende Juni hält das Wetter! Und dann genießen wir wieder das Klassik-Open-Air mit dem Christophorus Symphonie Orchester im Schlosshof.
 
Auch für diesen Sommer hat das Stuttgarter Orchester wieder ein hörenswertes Programm zusammengestellt. Höhepunkt ist dabei sicherlich Reinhold Glières „Konzert für Horn und Orchester“ aus dem Jahr 1950. Solist ist Christian Lampert. Der mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Auszeichnungen spielte bereits als Solohornist des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt und des Orchesters der Bayreuther Festspiele. Seit 2004 unterrichtet er als hauptamtlicher Professor für Horn an den Musikhochschulen in Basel und Stuttgart.
1969 von musikbegeisterten Schüler und Studenten als Kammerensemble gegründet, ist das Christophorus Symphonie Orchester inzwischen auf ein über 90 aktive Mitglieder zählendes Symphonie-Orchester herangewachsen. Auch heute noch setzt sich das CSO überwiegend aus Schülern, Studierenden aller Fakultäten, Berufstätigen sowie hauptberuflichen Musikern zusammen. Musikalischer Leiter ist seit 1979 Patrick Strub, der außerdem das professionelle, von ihm gegründete Kammerorchester arcada stuttgart dirigiert und regelmäßig zu Gastdirigaten der verschiedensten Orchester im In- und Ausland eingeladen wird.
VVK: 19,80 €, AK 21 € erm. 50 % / Reihenbestuhlung mit freier Platzwahl / Abendkasse und Einlass ab 19.30 Uhr
Keine Sitzplatzreservierung möglich / Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der katholischen St. Paulus Kirche,
Von-Schilling-Str. 3, 89340 Leipheim statt / Ansagetext ab 18.00 Uhr unter 08221 369850
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